Aschaffenburger Jugendarbeit tauscht sich aus

21.02.2022

Digitale Veranstaltungsreihe

Klischeefreie Berufsorientierung

Die Berufs- und Studienwahl junger Menschen wird nach wie vor von Geschlechterklischees beeinflusst. Diese setzen sich schon früh in unseren Köpfen fest und verfestigen sich im Lebenslauf – sofern wir Sie nicht kritisch hinterfragen. Ziel der Initiative Klischeefrei ist deshalb, jungen Menschen eine Berufs- und Studienwahl zu ermöglichen, die auf individuellen Interessen und Fähigkeiten beruht. Um dieses Ziel zu erreichen, richtet sich die Initiative mit Beratungs- und Qualifizierungsangeboten an alle, die junge Menschen im Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleiten – angefangen im Bereich der frühkindlichen Bildung, in Schulen, Hochschulen, in der Berufsberatung und in der Jugendarbeit, aber auch in Unternehmen.

In diesem praxisbezogenen Online-Vortrag zu klischeefreier Berufs- und Studienwahl erfahren Sie Wissenswertes über das Verhältnis von Geschlecht und Berufswahl und erhalten darüber hinaus Tipps, wie Sie mit einer Vielzahl von Methoden in der alltäglichen Praxis zu einer klischeefreien Berufs- und Studienwahl beitragen können.

Referentin: Juliana Groß, Servicestelle der Initiative Klischeefrei

Kostenfrei

Donnerstag 24.2. um 10 Uhr

 

Sucht - aktuelle Herausforderung, auch für die Jugendarbeit

Sucht und Suchtmittelkonsum sind Thematiken, die auch die Jugendarbeit beschäftigen.

Daniel Elsässer (Caritas Suchthilfe) informiert in 120 Minuten über aktuelle Thematiken und Problematiken im Bereich Suchtmittelkonsum.

Es wird besonderen Wert auf Fragen von Teilnehmer:innenseite gelegt

Kostenfrei

Donnerstag 10.03. 10 Uhr          

 

Kinderarmut und Gesundheit

„Denn die einen sind im Dunkeln und die anderen sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“ Dieses Zitat aus der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht hat an Bedeutsamkeit und Wiederspiegelung der gesellschaftlichen Realitäten in einem der reichsten Länder dieser Erde nichts verloren.

Insbesondere auf die Lebenssituation von ca. 2,8 Millionen Kindern und Jugendlichen bezogen, die in Deutschland in Armut aufwachsen müssen, wird dies deutlich. Damit ist mehr als jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Auch die Beziehung von Armut zu Gesundheit, bzw. Krankheit verdeutlicht die gravierenden Auswirkungen einer strukturell bedingten Benachteiligung von zahlreichen Menschen, insbesondere Kinder in dieser so reichen Gesellschaft.

Warum ist in der Politik, im gesellschaftlichen Diskurs, die Wahrnehmung von Ausgrenzung und Armut immer noch so rudimentär vorhanden? Es geht nicht um Wohltätigkeit, es geht um die Einhaltung und Realisierung von Rechten die alle Menschen haben.

Prof. Dr. med. Dipl. Soz.-päd Gerhard Trabert, Hochschule RheinMain, University of Applied Sciences

Fachbereich Sozialwesen – Wiesbaden,  www.armut-gesundheit.de   

Donnerstag 7.4. 10 Uhr

 

Die Veranstaltungen sind immer auf ca. 1,5 bis max. 2 Stunden angelegt.

Anmeldungen bitte per Mail an: cafe.abdate@sjr-aschaffenburg.de


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